Beton gilt als das robusteste Baumaterial überhaupt – und wird deshalb bei der Reinigung am häufigsten unterschätzt. Sichtbetonmauern, Betontreppen, Stützwände, Garagenböden, Waschbetonplatten und L-Steine sind extremen Bedingungen ausgesetzt: Regen aus der Dachrinne, Spritzwasser von der Straße, Streusalz, tropfende Autos und dauerhafter Schatten an der Nordseite. Nach wenigen Jahren ist der helle Grauton unter einer Schicht aus Grünbelag, Ruß und Verwitterung verschwunden.
Chemisch ist Beton ein alkalischer Baustoff: Zementstein hat einen pH-Wert um 12 bis 13. Das ist der Grund, warum Beton alkalische Reiniger sehr gut verträgt – und warum säurehaltige Produkte gefährlich sind. Säure löst die feine Zementhaut an der Oberfläche auf, legt Sandkörner und Kies frei, und die aufgeraute Fläche nimmt danach doppelt so schnell Schmutz auf. Auf Sichtbeton entstehen so die typischen hellen, rauen Flecken, die nie wieder zum Rest der Wand passen.
Die zweite Besonderheit ist die Saugfähigkeit. Beton ist kapillar porös; Öl, Ruß und Gerbstoffe wandern innerhalb von Stunden tief in das Gefüge. Genau deshalb sind Ölflecken auf Garagenböden so hartnäckig und deshalb ist die Reihenfolge ‚erst fettlösend vorbehandeln, dann flächig reinigen' auf Beton so wichtig. Ein Grünbelagsreiniger alleine löst kein Motoröl, ein Fettlöser alleine keine Flechten.
aquatec kombiniert deshalb zwei Produktgruppen: Der Kraftlöser als alkalisches Reinigungskonzentrat für Fette, Öle, Ruß, Algen und Sporen – auch über Heißwassergeräte einsetzbar – und Steinklar bzw. TURBO für den flächigen Grünbelag. Beide sind biologisch abbaubar formuliert. Nach der Reinigung sorgt die Hydrophobierung mit Steinschutz dafür, dass Beton weniger Wasser aufnimmt – der wirksamste Schutz gegen erneuten Bewuchs, Frostabplatzungen und eingezogene Flecken.